Jordanien

Das Königreich der Haschemiten hat sicher nicht jeder im Fokus. Je mehr ich mich aber in meine Reiseführer vertiefe, desto interessanter und spannender präsentiert sich mir das Land.

 

Einige Highlights gefällig?

 

Wie wäre es mit Petra?

Die Stadt zählt zu den "neuen sieben Weltwundern", spektakulär gelegen in einem Canon.

 

Oder wie wäre es mit dem Toten Meer?

Tiefester Punkt der Erde; weil unglaublich viel Wasser des Jordan zur Bewässerung abgezweigt wird, nähert sich der See quasi immer mehr dem Erdmittelpunkt und liegt inzwischen auf -428 Metern!

 

Ich hätte auch noch das Wadi Rum zu bieten!

Eine grandiose Wüsten- und Gebirgslandschaft mit wunderschönen Feldformationen in Pastellfarben.

 

Oder die Mezze!

Da braucht man kein Hauptgericht mehr, wenn Dutzende von Vorspeisen in kleinen Schüsselchen serviert werden.

 

Das sind nur einige der Highlights. Alles kann ich an dieser Stelle nicht verraten, sonst liest ja keiner mehr weiter ;-)

 

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Eine Reise will erst mal erarbeitet werden!

 

Verreisen war schön mal leichter!  Ich bin es ja schon gewohnt, dass die Einreise in ein anderes Land schwierig werden kann, sei es wegen eines Computerfehlers, wegen einer unglaublichen Bürokratie oder, weil manche denken, sie seien noch die Kolonialherren.

 

Jetzt fangen die Herausforderung schon an, bevor ich Deutschland überhaupt verlasse! Frühestens 72 vor Abflug brauche ich einen PCR-Test. Kein Problem, denke ich in meiner Naivität. Dienstag minus 72 = Samstag früh. Ach so, Samstag machen sie in Kulmbach keine Tests? Na ja, dann muss ich halt nach Bayreuth. Wie? Auch hier am Samstag keine Tests???  Äh, wo kriege ich den Test her? Aha, in Bamberg kann ich den Test machen. Zwar ein ziemliches Rumgegurke, aber gut. Wie, das Testergebnis liegt am Montag nur mit 50%iger Wahrscheinlichkeit vor? Sch...dr...elender

 

Hm, was jetzt? Sollte meine Reise etwa schon scheitern, bevor es losgeht?

 

Peter, denk nach! Flughafen? Flughafen! Da geht doch bestimmt was? In der Tat, zwei Testanbieter, mit garantierten Testergebnissen in 24, 12, 6 oder 3 Stunden (je kürzer, desto teurer). Ich habe mich für die 12 Stunden-Variante entschieden. Bereits nach knapp sechs Stunden hatte ich meinen negativen Bescheid in der Tasche. Müsste zwar dadurch einen Tag früher los, so war ich aber wenigstens wieder mal etwas länger bei Bruder und Schwägerin in Frankfurt.

Auf nach Amman

 

Es ist 6 Uhr. Der Wecker rasselt erbarmungslos. Wecker? Ja, Wecker! Mein Smartphone hat gestern beschlossen, keinen Ton mehr von sich zu geben und kein Bild mehr in sich aufzusaugen. Heißt: kein Telefon, keine Fotos, kein Wecker. Das Telefon lässt mich kalt, wer verwendet so ein Teil schon zum Telefonieren??? ;-) Aber der Rest, der wird mir fehlen!

 

Die Mitarbeiter der Lufthansa beim Einchecken können einem schon leidtun. Je nach Zielland gibt es mehr denn je komplett unterschiedliche Formulare, die vorliegen müssen. Das Abhaken wird nicht dadurch leichter, dass die englischsprachigen Formulare, die mir vorliegen, in der Checkliste der Lufthansa-Mitarbeiterin mit einem deutschen Namen versehen sind und umgekehrt. Gemeinsam gehen wir die Formulare durch und einigen uns darauf, dass mir für eine Einreise nach Jordanien nichts mehr im Weg stehen sollte, nachdem auch mein PCR-Test negativ ist.

 

Die Fresstour kann beginnen! Na ja, ich stehe ungern in aller Herrgottsfrühe auf, hatte also nach dem Aufstehen auf alles verzichtet, was unnötig Zeit kostet. Also erst einmal in der Lounge ordentlich was gefrühstückt und geduscht. Kaum im Flieger, wartet ein weiteres warmes Frühstück auf mich. In der Lounge in Wien – oh, was für eine Überraschung! - ein Mittagessen und im Flieger – ja, ich traue es mich kaum zu sagen, ein Mittagessen. Peter, das nächste Mal vielleicht doch einen Fastenurlaub?!

 

Ich hatte mir Business-Class gegönnt, nicht nur, weil dort die Wartezeit dramatisch angenehmer verläuft, sondern weil ich so am Platz im Flieger  entsprechenden Abstand zum Nachbarn habe. Außerdem stockt mir nur einmal der Atem wegen des Preises und nicht jedes Mal, wenn ich mir was bestelle. Und so ganz nebenbei habe ich viel mehr Platz. Manchmal werde ich in so einem Flieger den Verdacht nicht los, dass meine Knie als elementarer Bestandteil des Fliegers angesehen werden. „Ah, der Peter ist heute an Bord? Sehr gut, dann können wir heute auf ein paar tragende Teile verzichten. Was, der fliegt heute Business? Sch..."

 

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